Rückblicke

 

Oktober – November 2019

In Minden – für Minden

Offen für Gott – offen für Menschen

Kultur…     Spiritualität…

            Seelsorge…       Begegnung…

in Trägerschaft des Evangelischen Kirchenkreises Minden

„Stille Heldinnen – das Leben nachhaltig gestalten“ 16. – 30. Oktober www.helpAge.de

Wanderausstellung zur Agenda 2030 und den UN-Nachhaltigkeitszielen

Ausstellung des Netzwerks Eine Welt und des Welthauses Minden (Help Age und Kwa Wazee)

Eröffnung: Mittwoch, 16. Oktober, 18.30 Uhr

„Die „Stillen Heldinnen“ – das sind sechs beeindruckende Großmütter aus Tansania, die an den Programmen von Help Ages Projektpartner Kwa Wazee teilnehmen. Wir haben Ausschnitte ihrer Leben porträtiert, die vor allem eines ausdrücken: Die Würde und Stärke dieser Frauen im herausfordernden Alltag sowie ihren Beitrag für eine nachhaltige Entwicklung“

Ausstellung geöffnet Di. bis Sa. 11-17 Uhr

Führungen für Schulklassen und Gruppen nach Vereinbarung (Tel. 0571 9341968 oder Mail an andreasbruegmann@gmx.de)

„Neele“ www.rebekkaax.com

Noch bis zum 11. Oktober: „Farbe Rot“. Ausstellung mit Werken von Rebekka Ax

Mittwoch, 9. Oktober, 8.30 – 11.30 Uhr: Pfarrkonferenz mit LKR Dr. Vicco von Bülow

Donnerstag, 10. Oktober, 17.30 Uhr: Orgelvesper an St. Simeonis:.“Nun danket alle Gott. Orgelmusik zu Erntedank“ mit Werken von Sigfrid Karg-Elert, Johann Sebastian Bach, Max Reger und Dieter Falk. An der Marcussen-Orgel: Johannes Hartmann (Foto: Alfred Loschen)

Sonntag, 13. Oktober, 15-18 Uhr: Tänze aus Israel für Anfänger und Fortgeschrittene. (Ev.Erwachsenenbildung in Koop. mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Minden). Information: Ilona Lubenow (Tel. 05741-2399757)

Montag 14. – Dienstag 15. Oktober: Tagung solidarische Netzwerke Sinti-Roma-Kirche u.a. (mit Pfr. Edgar Born, EKvW)

Mittwoch, 16. Oktober, 18.30 Uhr: Eröffnung der Ausstellung „Stille Heldinnen“ (bis 30. Oktober)

 

„Die Ausstellung „Stille Heldinnen – das Leben nachhaltig gestalten“ thematisiert neben den Schicksalen der Frauen die weltweit geltende Agenda 2030 mit ihren UN-Nachhaltigkeitszielen. Auf sechs Themen der Agenda (Armut beenden, Gesundheit, Geschlechtergleichheit, sauberes Wasser, saubere Energie sowie Leben an Land) möchten wir gemeinsam mit Kooperationspartnern aufmerksam machen.“ www.helpage.de/aktiv-werden/ausstellungen

 

Freitag, 18. Oktober, 18.30 Uhr: Empfang für das neu gegründete Junge Forum des Deutschen Koordinierungsrats der deutschen Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit, das sich bis zum 20.10. erstmalig in Minden trifft (Übernachtung in der Simeonsherberge). Information + Anm.: Nina Pape, nina_pape@gmx.de

Samstag, 26.10., 17-18 Uhr: Meditatives Tanzen– Tänze der Welt. Ev. Erwachsenenbildung. Information: Ilona Lubenow (Tel. 05741-2399757)

 

Vorschau November:

Dienstag, 5. Nov. – Samstag, 30. Nov.:

„Aktion Reinhardt – Sie kamen ins Ghetto und gingen ins Unbekannte“

Der Tarnname der Nationalsozialisten für die vollständige Ermordung der Jüdinnen und Juden im Generalgouvernement, heutiges Ostpolen.

Eröffnung: Dienstag, 5. November, 17.30 Uhr

Die Ausstellung wurde von der Gedenkstätte Majdanek zum 70. Jahrestag der „Aktion Reinhardt“ erstellt. Sobibor ist neben Belzec und Treblinka einer jener vergessenen Orte dieser sogenannten Aktion. In den Jahren 1942 bis 1943 wurden mehr als 1,5 Millionen Menschen in der »Aktion Reinhardt« ermordet, darunter 50.000 Sinti und Roma. Allein in Sobibor wurden 170.000 aus ganz Europa deportierte Juden und Jüdinnen direkt nach ihrer Ankunft ermordet. Der Prozess gegen Iwan Demjanjuk, ein ehemaliger ukrainischer Wachmann, erzeugte Aufsehen und war u.a. Anlass, eine Auseinandersetzung mit den weniger bekannten Vernichtungslagern anzuregen. Die Ausstellung wird begleitet durch die Installation „a place of murder and the sky is blue“ der Bielefelder Künstlerin Raphaela Kula. www.atelier-ostbahnhof.de

Verantwortlich: Arbeitsgemeinschaft Alte Synagoge Petershagen e.V. info@synagoge-petershagen.de

Geöffnet Dienstag bis Samstag 11-17 Uhr

Führungen für Schulklassen und Gruppen nach Vereinbarung (Tel. 0571 9341968 oder Mail an andreasbruegmann@gmx.de)

 

Donnerstag, 7. November, 17.30 Uhr: Orgelvesper an St. Simeonis. An der Marcussen-Orgel: Antje Glöckner

Donnerstag, 21. November, 19.00 Uhr: WEGWEISER – Gottesdienst für Studierende und junge Leute. Pfarrer Johannes Röskamp & Team

Mittwoch, 27. November, 15.00-17.00 Uhr: Adventskaffeetrinken für das Team der Gastgeberinnen und Gastgeber. Ort: Simeonsherberge

Samstag, 30. Nov., 17.00-18.00 Uhr: Meditatives Tanzen

Was bleibt – gut vorbereitet sein für die letzte Reise

Was können Menschen tun, um sich auf die Zeit des Abschieds vorzubereiten? In der Woche nach dem Ewigkeitssonntag lädt der Evangelische Kirchenkreis Minden ein zu Themen wie Erbrecht, Patientenvorsorge, Pflege, Hospiz und Bestattungsformen (25.-29. 11. in St. Simeonis).

Ergänzend dazu befasst sich eine Predigtreihe mit dem Ewigen Leben. Pfarrer Bernhard Speller predigt am 13.11., Pfarrer Christoph Ruffer am 27.11. (jeweils 19.30 Uhr in St. Simeonis).

Kontakt: c.mackenbrock@kirchenkreis-minden.de

www.was-bleibt.de

Sofern nichts anderes angegeben, freier Eintritt – für den Erhalt unseres Kirchraums und zur Finanzierung der Veranstaltungen bitten wir um Spenden

 

Kirche geöffnet: (außer an Feiertagen) Dienstag bis Samstag 11-17 Uhr

In der Regel jeden Dienstag:

11.00-12.00 Uhr: Seelsorge-Sprechstunde

anonym – vertraulich – kostenlos

12.55 Uhr: Sieben Minuten mit Gott

Gebet am Mittag

 

In der Regel jeden Mittwoch:

19.45 Uhr: Stadtteilgebet organisiert vom Team der Simeonsherberge

 

Kontakt (Führungen, Gottesdienste, Raumnutzung, Seelsorge, Veranstaltungen, Wiedereintrittsstelle):
Pfr. Andreas Brügmann,
Tel. 0571 9341968
andreasbruegmann@gmx.de
Post: Rosentalstr. 6, 32423 Minden.

Simeonsherberge:
Tel. 0571 83744-35,
www.simeons-herberge.de

Zufahrt: Simeonskirchhof, 32423 Minden (Nähe Königstr.)

Juli – August 2019

In Minden – für Minden

Offen für Gott – offen für Menschen

Kultur…     Spiritualität…

            Seelsorge…       Begegnung…

in Trägerschaft des Evangelischen Kirchenkreises Minden

 

 

Samstag, 27. Juli, 18.00 Uhr:

Ray Pasnen Live

Mittwoch, 3.- Mittwoch, 31. Juli

“Du Jude!“ Antisemitismus-Ausstellung GCJZ Minden

Mittwoch, 3. Juli – Mittwoch, 31. Juli:

„DU JUDE.

ALLTÄGLICHER ANTISEMITISMUS

IN DEUTSCHLAND“.

 

Ausstellung für Jugendliche und Erwachsene

Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Minden www.gcjz-minden.de

Geöffnet Dienstag – Samstag 11-17 Uhr u.n.V.

Führungen für Schulklassen + Gruppen n. V. unter Tel. 0571 9341968 (Foto: GCJZ Köln)

 

Pädagogisch wird Antisemitismus traditionell meist als historisches Phänomen des NS vermittelt. Die von der Kölner Gesellschaft für Christlich – Jüdische Zusammenarbeit entwickelte Ausstellung zeigt dagegen, wie sehr Antisemitismus alltägliche Praxis in Deutschland auch in unserer heutigen Zeit ist: Judenfeindliche Parolen und Feindbilder – vom gedankenlosen Klischee bis zur gezielten Hassbotschaft – begegnen nicht nur im politischen Kontext, sondern auch in „scheinbar harmlosen“ Bereichen von Kultur und Gesellschaft (Sport, Musik). Im Alltag heutiger Jüdinnen und Juden erlebte Beleidigungen und Verletzungen werden sichtbar gemacht, die eigene Sensibilität wird geschärft.

Besonders geeignet für Schulklassen und Konfirmandengruppen!

Dienstag, 2. Juli, 11.00-13.00 Uhr: Teambrunch zum Thema „Gastfreundschaft“, mit Pfarrerin Catharina Bluhm (Anm.)

Mittwoch, 3. Juli, 17. 00 Uhr: MUT – Musik und Texte zum Jahresthema „Mensch Jesus“ – Folge 9: „Erkannt und nicht verurteilt“. Mit Texten von Hans Kirchhoff. Musik: Katja Steffen (Klarinette, Saxofon) + Norbert Brosig (Gitarre)

 

Donnerstag, 11. Juli, 17.30 Uhr: Orgelvesper an St. Simeonis: „Orgel im Sommergarten“. Musik und Lesungen zur Sommer- und Reisezeit. 
An der Marcussen-Orgel: Dr. Micha Bergsiek mit Werken von Nigel Ogden, Anton Dvorák/Noel Rawsthorne und Andrew Wright
(Foto: A.Lo.)

Mittwoch, 17. Juli, 17.00 Uhr: MUT – Musik und Texte, Folge 10: „Erkannt im Wort“ mit Texten von Hans Kirchhoff. Musik: Hendrika Unger Sebening, Gesang

Mittwoch, 24. Juli, 15.00 Uhr: Kirchenführung (Kirchenbegleiter-Team aus Windheim)

Donnerstag, 25. Juli, 18.00 Uhr: Kirchenführung (Besuchergruppe aus dem Dom)

Samstag, 27. Juli, 14.00 Uhr: „Geh aus mein Herz und suche Freud“ – Ausflug des Gastgeberteams nach Buchholz (Anm.)

Samstag, 27. Juli, 16.00 Uhr: „St. Simeonis und St. Mauritius“ – Stadtführung Minden Marketing GmbH (Stadtführer Klaus Siegmann). Kosten pro Person 5 €

Samstag, 27. Juli, 18.00 Uhr: Von der Bar an den Altar – Ray Pasnen Live. Der Starmusiker von Mindens Kneipennächten spielt im mittelalterlichen Kirchraum von St. Simeonis Rock, Pop, Country, Reggae, Gospel. „Einzigartiger und unvergesslicher Entertainer aus den USA, der seine Fähigkeiten als Klavier-, Gitarren- und Mundharmonikaspieler mit einem außergewöhnlichen Gesangsstil kombiniert. Ray hat in Shows mit Johnny Cash, Willie Nelson, der Charlie Daniels Band, Truck Stop, Tom Astor und vielen anderen bedeutenden Künstlern gespielt“ www.raypasnen.com

 

Mittwoch, 31. Juli, 17.00 Uhr: MUT – Musik und Texte, Folge 11: „Geben und Nehmen“. Musik: Johannes Hartmann, Piano

Actionwoche 2019 vom 29. Juli – 2. August jeden Tag 14-20 Uhr an der Simeons Herberge: Kontakt: Renate Sierig (juenger unterwegs) 0571 8374435 / Jonathan Löchelt (Simeons Herberge) 01788129827

29.Juli – 11. August:

JESUS BEGEGNEN. EXERZITIEN IM ALLTAG Gönnen Sie Ihrer Seele eine Auszeit!

Leitung: Dr. med. Heike Meyer (Ärztin, Psychotherapeutin, Exerzitienbegleiterin)

 

„Gotteshand“ – Türfries von 1214 (Fo.: A.Lo.)

 „Gott lässt sich suchen und finden in allen Dingen“

Machen Sie sich mit dem Zitat von Ignatius von Loyola, Ordensgründer der Jesuiten, auf den spannenden Pfad – entdecken Sie Gottes Gegenwart in Ihrem Alltag! Biblische Impulse, Anleitungen zur Praxis, gemeinsames Meditieren, Singen und Austausch über eigene Erfahrungen und Fragen stehen auf dem Programm. Die Teilnehmenden sind eingeladen, auch privat täglich eine Meditationszeit zu halten.

Info-Abend: Montag, 15. Juli, 19.30 Uhr

Termine (jeweils 9.30-11.15 Uhr): Mo., 29. Juli / Mi., 31. Juli / Fr., 2. August / Mo., 5. August / Mi., 7. August / Fr., 9. August

Gottesdienst mit Abendmahl zum Abschluss: Sonntag, 11. August

TN-Beitrag für die ganze Reihe: 15 € (Erm.). Plätze begrenzt. Anmeldung bis 18.07. (Tel. 0571 – 9341968 oder Mail an andreasbruegmann@gmx.de)

Donnerstag, 8. August, 17.30 Uhr: Orgelvesper an St. Simeonis: „Nun steht in Laub und Blüte – Musik und Lesungen zur Sommerzeit“. An der Marcussen-Orgel: Johannes Hartmann

Mittwoch, 21. August, 17.00 Uhr: MUT, Folge 12: „Jesu Weg zum Vater“. Musik: Simone Hammerschmidt, Gesang

Samstag, 31. August, 17.00-18.00 Uhr: Meditatives Tanzen

28. August – 12. September: Ausstellung „Pilgerwelt(en)“. Pilgern in den Religionen der Welt anlässlich des Jubiläums „10 Jahre Sigwardswegs-Verein“.

Eröffnung: Mittwoch, 28. August, 18.00 Uhr mit Vortrag von Dr. Heike Plaß, Münster: „Pilgern – eine Sehnsuchtsreise  zum Wohlergehen“.

Sofern nichts anderes angegeben, freier Eintritt – für den Erhalt unseres Kirchraums und zur Finanzierung der Veranstaltungen bitten wir um Spenden

Kirche geöffnet:

Dienstag bis Samstag 11-17 Uhr

Jeden Dienstag:

11.00-12.00 Uhr: Seelsorge-Sprechstunde

anonym – vertraulich – kostenlos

12.55 Uhr: Sieben Minuten mit Gott

Gebet am Mittag

Jeden Mittwoch:

19.45 Uhr: Stadtteilgebet organisiert vom Team der Simeons Herberge

Kontakt (Führungen, Gottesdienste, Raumnutzung, Seelsorge, Veranstaltungen, Wiedereintrittsstelle):
Pfr. Andreas Brügmann,
Tel. 0571 9341968
andreasbruegmann@gmx.de
Post: Rosentalstr. 6, 32423 Minden.

Simeonsherberge:
Tel. 0571 83744-35,
www.simeons-herberge.de

Zufahrt: Simeonskirchhof, 32423 Minden (Nähe Königstr.)

A Cappella Quintett sub 5 in der Simeoniskirche

 

Am Samstag gab es ein Konzert des A Cappella Quintett sub 5 aus Hannover. sub5 haben keine ausgefallene Lightshow und auch ihre Choreografien sind eher sparsam. Sie passt aber in den Kirchenraum der Simeoniskirche in dem Sie vor einigen Jahren schon einmal zu Gast waren.. Bei der Reise in die vokale Welt der fünf Künstlerinnen und Künstler Jan-Marco Schäfer, Marlies Weiymann, Juliette Jacobsen, Joel Besmehn und Ole Backhaus aus Hannover steht der natürliche Klang der menschlichen Stimme mit all ihren Facetten im Mittelpunkt – ohne Kompromisse. Mit viel Charme, kreativen Arrangements und Groove tragen Sie Ihre Songs vor. Die Technik der Mikrofonanlage ist genau abgestimmt auf die Akustik der Simeoniskirche. Die meisten Songs werden bis auf zwei Deutsche Songs in englischer Sprache vorgetragen. Bekannte Melodien und Hits aus aller Welt werden seziert und in ein maßgeschneidertes, elegantes sub5-Gewand gehüllt. Die verschmelzen auf der Bühne zu einem mächtigen Klangkörper. Jazz wird zu Pop, Rock wird zu Soul und Swing wird zu Tango alles in vokaler Abstimmung perfekt vorgetragen. Bei dem deutschen Lied „Wenn ich ein Vöglein wär …“ werden die Zuschauer angeregt, Geräusche aus dem Wald beizutragen. Gezwitscher von Vögeln kommt aus dem Publikum und dazu wird dann eine schmissige Melodie des Liedes dargeboten. Als letzte Zugabe wurde der Psalm 23 aus der Bibel wie ein Soul auf Englisch dargeboten. Jeder Song wurde mit Applaus begleitet. Diese junge Gruppe hätte man sicher mehr Publikum gewünscht. Vom 30.5. – 2.6.2019 nehmen sie an dem A Cappella Festival in Aarhus (Dänemark) teil.

Alfred Loschen


Foto A. Loschen

Foto von links

Ole Backhaus, Jan-Marco Schäfer, Juliette Jacobsen, Marlies Weymann, Joel Besmehn

März – April 2019

In Minden – für Minden

Offen für Gott – offen für Menschen

Kultur…     Spiritualität…

            Seelsorge…       Begegnung…

in Trägerschaft des Evangelischen Kirchenkreises Minden

Sonntag, 17. März – Sonntag, 31. März:

Was bleibt“ und „Nicht(s) vergessen“: Gut vorbereitet sein für die letzte Reise

Was bleibt im persönlichen Schatzkästlein meines Lebens? Wie kann ich meinen letzten Lebensweg nach meinen eigenen Vorstellungen gestalten, und was will ich über meinen Tod hinaus bewirken?

Projektreihe der Westfälischen Landeskirche mit Ausstellung und begleitenden Veranstaltungen www.was-bleibt.de www.nichtsvergessen.de

Veranstalter: Ev. Kirchenkreis Minden und Ev. Erwachsenenbildung www.kirchen-kreis-minden.de/aktuelles Kontakt: Superintendent Jürgen Tiemann, Tel. 05718374432 jtiemann@kirchenkreis-minden.de; Carola Macken-brock, Referat für Öffentlichkeitsarbeit, Tel. 0571 – 8374455 c.mackenbrock@kirchenkreis-minden.de

Zu Gast aus Bremen: Dr. Henning Scherf über „Lebensqualität im Alter“ am 21.03. (Foto: A. Loschen)

Verlängert bis 7.3.: Die Ausstellung „Sorge um das Menschheitserbe – was im Orient auf dem Spiel steht“ mit faszinierenden Bildern der Nahost-Fotografin Katharina Eglau (Tunis) wird verlängert und kann noch bis zum 7. März besucht werden! Veranstalter: Katholisches Bildungswerk im Dekanat Herford-Minden und Kooperations-partner. Führungen nach Vereinbarung

Mittwoch, 6. März, 12.00-13.15 Uhr: „Orgel entdecken“ – kirchenpädagogisches Projekt mit Klassen der Eine-Welt-Schule

Foto: Alfred Loschen

Donnerstag, 7. März, 17.30 Uhr: Orgelvesper an St. Simeonis: „Korn, das in die Erde, in den Tod versinkt (eg 98). Musik und Lesungen zur Passionszeit“. An der Marcussen-Orgel: Antje Glöckner

Sonntag, 10. März, 15.00 Uhr: „Sonntags in der Kleinen Stadt“. Abschlussveranstaltung der Projektreihe: „Sieben Tage – Sieben Wochen“ der Tucholsky-Bühne www.tucholsky-buehne.de

Mittwoch, 13. März, 17.00 Uhr: MUT – Musik Und Texte zur Wochenmitte, Meditationen zum Jahresthema: „Jesus begegnen“, Folge 1: „Wir wollen Jesus sehen (Jude Jesus, Rabbi aus Nazareth)“. Musik: Antje Glöckner

Sonntag, 17. März, 16.00 Uhr: „Was bleibt“ – ERÖFFNUNG der Ausstellung und der Veranstaltungsreihe:

Gottesdienst mit Predigt von Präses Annette Kurschus und Orgelmusik von Dr. Ulf Wellner, anschl. Vorstellung des Konzepts „Nicht(s) vergessen“ durch Pfarrer Hansjörg Federmann (Ev. Landeskirche von Westfalen) und Begehung der Ausstellung

Montag, 18. März, 17 Uhr: Christliche Patientenvorsorge. Vorstellung des Vorsorgeformulars der Kirchen und Erfahrungen aus der Praxis. Pfarrer Oliver Vogelsmeier (Krankenhausseelsorge am Johannes Wesling Klinikum, Minden)

Dienstag, 19. März, 17 Uhr: Erben und Vererben. Wissenswertes rund um das Erbrecht und seine Gestaltung. Rechtsanwalt Dr. Claus Burkardt (Kanzlei Wolf Domeier und Dr. Claus Burkardt, M.)

Donnerstag, 21. März, 19.30 Uhr: Lebensqualität im Alter. Plädoyer für ein aktives, individuelles und selbstbestimmtes Leben jenseits des Rentenbeginns. Dr. Henning Scherf, Bürgermeister und Präsident des Senats der Freien Hansestadt Bremen a.D.

Freitag, 22. März, 19.30 Uhr: Kirchenkino „Kirschblüten – Hanami“ mit Hannelore Elsner und Fritz Wepper oder: Beherzt dem Abschied begegnen

Montag, 25. März, 17 Uhr: Stiftungen. Mit dem Erbe Gutes tun – zum Beispiel durch die Gründung einer eigenen Stiftung, Zustiftungen oder Spenden an bereits bestehende Stiftungen. Ute Kolbow (Steuerberatung Meyer, Brockmeier & Partner, Minden)

Dienstag, 26. März, 17 Uhr: Bestattungsformen und -vorsorge. Informationen und Anregungen zum Thema Bestattung und Trauerfeier. Alwin Pamin, Friedhofsmeister der Stadt Minden

Mittwoch, 27. März, 17.00-17.30 Uhr: MUT – Musik Und Texte, Folge 2: „Von Jesus berührt“ mit Texten von Hans Kirchhoff. Musik: Susanne Burgschweiger, Querflöte

Mittwoch, 27. März, 18.00 Uhr: Demenz „Was bleibt, wenn alles schwindet. Leben mit Demenz“, Dr. Harriet Heier (Leben mit Demenz – Alzheimergesellschaft Kreis Minden-Lübb. e.V.)

Donnerstag, 28. März, 18 Uhr: Pflege Im Alter so lange wie möglich selbständig bleiben. Schwester Andrea Brewitt, Oberin der Schwesternschaft der Diakonie Stiftung Salem

Freitag, 29. März, 19.30 Uhr: Kirchenkino: „Honig im Kopf“ mit Til Schweiger und Dieter Hallervorden oder: Was bleibt, wenn man alles vergisst

Samstag, 30. März, 17-18.00 Uhr: Vereint im Reigen vor dem Einen: Meditatives Tanzen – Tänze der Welt. Veranstalter: Ev. Erwachsenenbildung. Kursleitung + Information: Ilona Lubenow (Tel. 05741-2399757)

Sonntag, 31. März, 15 Uhr: ABSCHLUSS der Ausstellung „Was bleibt“ und der Veranstaltungsreihe:

Andacht mit Superintendent Jürgen Tiemann, musikalische Gestaltung: Susanne Burgschweiger (Querflöte), im Anschluss Kaffee und „Lieblingskuchen“ – gebacken nach alten Familien- und Traditionsrezepten

Vorschau April:

Da berühren sich Himmel und Erde“… Benediktinische Raumschöpfung: Auch für Ihre Feier oder Veranstaltung Location mit einzigartiger Atmosphäre? Fragen Sie uns! (s. u. „Kontakt“) Foto: Alfred Loschen

Donnerstag, 4. April, 17.30 Uhr: Orgelvesper an St. Simeonis. An der Marcussen-Orgel: Olaf Schmidt

Dienstag, 9. April, 20.00 Uhr (Einlass ab 19.30 Uhr): Gospel, Pop, etc.: Konzert mit dem Chor ungeschminkt chorios aus Hille www.ungeschminkt-chorios.de

Ungeschminkt Chorios – der Chor aus Hille

(Foto: Elmar Schülingkamp)

Mittwoch, 10. April, 17.00 Uhr: MUT – Musik Und Texte zur Wochenmitte. Meditationen zum Jahresthema „Jesus begegnen“, Folge 3: „Jesu innere Ruhe“. Musik: Peter Wilcek

Samstag, 13. April, 17.00-18.00 Uhr: Vereint im Reigen vor dem Einen: Meditatives Tanzen – Tänze der Welt (Ev. Erwachsenenbildung)

Mittwoch, 24. April, 17 Uhr: MUT – Musik Und Texte zur Wochenmitte. Meditationen zum Jahresthema „Jesus begegnen“, Folge 4: „Jesus zeigt Gefühle“. Musik: Ralf Schymon, Dudelsack

Ökumene mit Herz“: Einführungsgottesdienst der Simeonsherberge für Familie Löchelt am 25.02. in der St.-Simeonis-Kirche (Foto: Alfred Loschen)

Simeonsherberge: Adresse (Post + Zugang): Königstr. 7, 32423 Minden Kontakt: Leiter Jonathan Löchelt, mob. 0178 812 98 27 loechelt@simeons-herberge.de Website: www.weitere-wege.de

Sofern nichts anderes angegeben, freier Eintritt bei Veranstaltungen – für den Erhalt unseres Kirchraums und zur Finanzierung der Veranstaltungen bitten wir um Spenden

Kirche geöffnet:

Dienstag bis Samstag 11-17 Uhr

Jeden Dienstag:

11.00-12.00 Uhr: Seelsorge-Sprechstunde

anonym – vertraulich – kostenlos

12.55 Uhr: Sieben Minuten mit Gott

Gebet am Mittag

Kontakt (Amtshandlungen, Führungen, Gottesdienste, Raumnutzung, Seelsorge, Veranstaltungen, Wiedereintrittsstelle): Pfarrer Andreas Brügmann, Tel. 0571 9341968 andreasbruegmann@gmx.de

Parken: öff. Parkplätze Simeonsplatz und Weingarten (wenige Plätze auf dem Kirchplatz)

Post: Rosentalstr. 6, 32423 Minden

Website: www.kirchenkreis-minden.de/st.simeonis

Zugang: Simeonskirchhof / Weingarten, 32423 Minden (Nähe Königstraße)

„Moshe – Moses – Musa: Prophet des Einen Gottes“

Juden, Christen und Muslime im Gespräch über die gemeinsame Tradition des Mose und ihre heutige Bedeutung.

Interreligiöse Begegnung am Donnerstag, 29. November, 18.30 Uhr, Offene Kirche St. Simeonis

Bericht von Andreas Brügmann

Wie in den vergangenen beiden Jahren trafen sich auch in diesem Jahr Menschen aus der Jüdischen Kultusgemeinde Minden, dem Evangelischen Kirchenkreis, der Katholischen Domgemeinde und der Türkisch-Islamischen Gemeinde zu Minden zu einem interreligiösen Gespräch. Das öffentliche Forum tagte am 29. November in der Offenen Kirche St. Simeonis. Eingeladen hatte die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Minden, in Kooperation mit der Dialog-AG Minden (AG Kirche und Moschee) und der Türkisch-Islamischen Gemeinde zu Minden e.V.

Harald Scheurenberg, langjähriger ehemaliger Vorsitzender der Jüdischen Kultusgemeinde, Cuma Yücel vom Vorstand der Türkisch-Islamischen Gemeinde Minden, und Pfarrer Clemens Becht von der Ev.-Luth. St.-Marien-Kirchengemeinde (Bezirk Lukaskirche) saßen als Vertreter der drei sogenannten „abrahamitischen Religionen“ am Tisch; moderiert wurde von Pfr. Andreas Brügmann.

Nach den beiden („einfacher“ zu behandelnden) Themen „Licht – verbindendes Symbol der Religionen“ im vorletzten und „Engel – Boten Gottes“ im letzten Jahr ging es diesmal um eine prophetische Gestalt, die in allen drei Religionen eine wichtige Stellung hat – deren Name verbindet, wenn er auch in den jeweiligen Offenbarungssprachen seine Nuancen hat: „Moses“ (so in der griechisch-lateinischen christlichen Tradition), „Moshe“ (hebräisch-jüdische Tradition), „Musa“ (arabisch-islamische Tradition).

Wenige Tage vor dem Beginn des Advents, jener Zeit die in der christlichen Tradition auf das große Fest von der Geburt Jesu Christi hinblickt, ging es an diesem Abend um die andere – viel frühere – Geschichte von der wunderbaren Geburt einer großen Glaubensgestalt: Die Geschichte von der wunderbaren Errettung des frischgeborenen Mosesknäbleins im Bastkörbchen, das auf dem Nilfluss schwimmt, findet sich nicht nur in der jüdisch-christlichen Bibel, sondern ebenso – behandelt in mehreren Suren – im Koran.

Auch die weitere Geschichte von Jugend und Wirken als Erwachsener ist in der Überlieferung der drei Weltreligionen erstaunlich übereinstimmend, von zweitrangigen Nuancierungen abgesehen.

In allen drei religiösen Traditionen ist Moses der vom Einen Gott berufene Prophet, Führer und Gesetzgeber des Volkes Israel, der es aus der Knechtschaft des Pharao durch Gottes Hilfe befreit und ihm in der Gottesoffenbarung in der Wüste die göttlichen Gebote – mit den Zehn Geboten als Zentrum – überbringt. Und in allen drei Traditionen muss Mose immer wieder ringen – ringen mit den äußerlich so mächtigen Ägyptern, mit den Zweiflern und Verführten in seinem eigenen Volk, und mit sich selbst.

Gerade Letzteres ist wichtig, wie sowohl Harald Scheurenberg wie auch Cuma Yücel betonten: Die Propheten sind und bleiben Menschen, von Gott geschaffen aus Blut und Fleisch wie alle anderen Geschöpfe. Darum ist es auch nicht korrekt zu sagen, „an die Propheten (bzw. an Moses) zu glauben“, sondern genauer muss es heißen: „an die göttliche Sendung der Propheten (bzw. des Moses) zu glauben“. „Glauben“ kann und darf der Mensch nur an Gott selbst – auch in diesem Bekenntnis waren sich Cuma Yücel und Harald Scheurenberg einig. Dies sagen Christen ebenfalls – und doch verfahren sie in einem fundamentalen Punkt anders als Juden und Muslime, bekennen gemäß der neutestamentlichen Tradition den „Glauben an Jesus Christus“: Juden und Muslime stehen in dieser Frage also auf derselben Seite, im Gegenüber zum (den monotheistischen Gottesbegriff nach eigenem Verständnis differenzierenden, nach jüdischem und muslimischem Verständnis auflösenden) Christentum.

Wie die drei Religionsvertreter deutlich machten, gibt es „funktionale Akzentuierungen“ der Gestalt des Moses, die sich aus dem Gesamtverständnis der – historisch aufeinanderfolgenden und teils auseinander hervorgegangenen – Religionen ergeben:

Für das Judentum ist Mose DER entscheidende Prophet, der Befreier, Führer, Gesetzgeber und Weisheitslehrer des jüdischen Volkes – eine Bedeutung, die auch durch die Erfahrung des Holokaust nicht in Frage gestellt, sondern eher noch bestätigt worden ist.

Im Christentum wird Mose typologisch zum Vorläufer Jesu Christi gemacht, bleibt aber – ungeachtet aller Abwertung des „alten Gottesvolkes“ und sonstigen antijudaistischen Polemiken und Gewalttätigkeiten – auch das ganze christliche Mittelalter hindurch als von Gott gesandte prophetische Gestalt unangetastet. Clemens Becht betonte die zentrale Stellung der Thora in der Verkündigung des Juden Jesus und forderte die heutige christliche Theologie dazu auf, den positiven Zusammenhang von Jesusbotschaft und Thora neu zu entdecken.

Im Islam schließlich wird Moses zum Urbild einer ganzen Kette monotheistischer Propheten, an deren Ende und als deren Erfüllung der islamische Prophet Muhammad steht. Der von Mose verkündete Glaube ist und bleibt Maßstab für den Islam: „Ich glaube, dass es keinen anderen Gott gibt als den, an den das Volk Israel glaubt, und ich bin einer der Gottergebenen (arab. Muslimun)“, bekennt der Pharao in dem Augenblick, als die Meeresfluten über der ägyptischen Streitmacht zusammenschlagen (Sure 10, 90).

Erstaunlicherweise hat die Gestalt des Moses (Moshe / Musa) im interreligiösen Dialog bisher nur wenig Beachtung gefunden, im Gegensatz zu Abraham (Ibrahim). Dabei ist sie besonders geeignet, das Verbindende in den monotheistischen Weltreligionen angesichts der Herausforderungen der Gegenwart deutlich zu machen – ungeachtet unterschiedlicher Interpretationen und Akzentuierungen in den jeweiligen Traditionen. Dies betonten die drei Referenten noch einmal jeder für sich in der Abschlussrunde ihres Gesprächs, bevor sie sich den anschließenden Fragen aus dem Publikum stellten.

Gerade in der heutigen Weltlage mahnt die Gestalt des Mose, das ethisch Einende der Menschen (s. Dekalog) zu suchen anstatt religiöse Traditionen gegeneinander auszuspielen. Mit den Worten Harald Scheurenbergs: „Zwischen Abraham, Mose, Jesus und Muhammad darf kein künstlicher Graben ausgehoben werden“. Die um den Tisch versammelten Vertreter haben an diesem Abend ihren Teil dazu beigetragen, dass über alte Gräben neue Brücken gebaut werden.

Mose mit dem Stab vor dem Pharao (persische Handschrift aus Afghanistan, 15. Jh.,    

Nationalmuseum Kraukau. Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Moses_im_Islam)